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Christoph Kutschker

Krankenhaushygieniker, 

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Leiter Krankenhaushygiene der ELBLANDKLINIKEN


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Fax: +49 351 833-3458





 

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Multiresistente Erreger


Unsicherheit, Angst und Sorge verbreiten Medienberichte und/oder eigene  Erfahrungen  mit und über multiresistente Erreger, die oft irreführend als sog. „Krankenhauskeime“ bezeichnet werden. Gemeint sind damit in der Regel vor allem:


  • MRSA    = Methicillin-/multiresistenter Staphylococcus aureus
  • VRE       = Vancomycin-resistente Enterokokken
  • MRGN    = multiresistente gram-negative Erreger


Während sich hinter MRSA und VRE jeweils nur ein konkreter Erreger verbirgt, werden unter der Bezeichnung MRGN verschiedene Erreger (wie bspw. Escherichia coli oder Pseudomonas aeruginosa) zusammengefasst und zusätzlich mit der Ziffer 2, 3 oder 4 als 2, 3 oder 4MRGN bezeichnet, wenn sie gegen 2, 3 oder 4 der üblichen Antibiotikasubstanzklassen Resistenzen entwickelt haben.


Warum entwickeln Erreger Antibiotikaresistenzen?

Der Selektionsdruck auf die Erreger ist durch die häufige Anwendung von Antibiotika nicht nur im Krankenhaus, sondern auch in der ambulanten medizinischen Behandlung, aber eben auch in der Landwirtschaft sehr groß geworden. Unabhängig davon haben bestimmte Erreger seit jeher Mechanismen gehabt oder entwickelt, sich vor für sie schädlichen äußeren Einflüssen (wie eben bspw. Antibiotika) zu schützen.


Unser Ziel ist es, durch risikoadaptierte Screeninguntersuchungen möglichst frühzeitig Träger multiresistenter Erreger (MRE) zu identifizieren und durch geeignete Maßnahmen sich selbst, andere PatientInen und unser Personal zu schützen und eine Weiterverbreitung zu verhindern. Neben den sog. „Abstrichuntersuchungen“ sind wesentliche Maßnahmen die Isolations-Unterbringung und ggf. die Einleitung einer adäquaten Behandlung in Absprache mit den behandelnden Ärzten.

Darüber hinaus leisten wir durch verschiedenste Anstrengungen einen Beitrag um die Anwendungshäufigkeit von Antibiotika und Reserveantibiotika rational, also im Sinne des einzelnen Patienten und der Bevölkerung insgesamt zu gestalten.

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